NBSV-Präsident Flecken: „Sehnsucht, wieder zusammenzukommen, ist zu spüren“. Der Wiedereinstieg in den Kreislauf des Neusser Schützenjahres ist gelungen. Das traditionelle Regimentsschießen des Neusser Bürger-Schützen-Vereins e.V. (NBSV) bedeutete nach zwei Ausfällen in den vergangenen 24 Monaten durch den Ausbruch der Corona-Pandemie einen großen Schritt zurück zur einst gewohnten Normalität.

Nicht zuletzt die entsprechend gelöste Atmosphäre unter den rund 100 Beteiligten und Besuchern bei der ersten korpsübergreifender Veranstaltung nach Einführung von Corona-Beschränkungen im März 2020 inspirierte NBSV-Präsident Matin Flecken trotz aller momentanen Unwägbarkeiten zu einem klaren Bekenntnis zur Durchführung des
diesjährigen Neusser Bürger-Schützenfestes nach zwei unfreiwilligen Absagen. „Ich merke natürlich die Sehnsucht aller Schützen, wieder zusammenzukommen, und deswegen haben wir ja auch fest vor, das Schützenfest endlich wieder zu feiern“, sagte Flecken.

Dafür bezog der Schützen-Präsident klare Standpunkte:
„Ich gehe davon aus, dass die Pandemie uns nicht mehr stören wird, und mit Blick auf die weltpolitische Lage mit dem Krieg in der Ukraine ist derzeit meine Einstellung, dass wir unser Schützenfest feiern sollten, wenn der Krieg in gewisser Ferne noch toben sollte und nicht auch noch nach Deutschland getragen wird. Viele brauchen auch einmal wieder Freude und Abwechslung vom zuletzt oft tristen Alltag.“

Freude und Abwechslung hatten die Teilnehmer aber auch schon beim Treffen der besten Schützen aller Korps, das 2020 als erster NBSV-Termin wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste, reichlich. In Anwesenheit von Schützenkönig Kurt I. Koenemann, der ebenso der Einladung des ausrichtenden Neusser Artillerie-Corps zum Schießstand am Neusser Scheibendamm gefolgt war wie aus dem Komitee.

NBSV-Vizepräsident Mario Meyen, Schützenmeister Dr. Achim Robertz, Dr. Christoph Ulrich und Marcus Longerich, der designierte Regimentsoberst Bernd Herten sowie die Korpsspitzen und -sieger, sicherten sich das Quintett der St.-Hubertus-Schützen (144 Ringe) und Patrick Coersten (50
Ringe) die Ehrentitel der Regimentssieger.

In beiden Wertungen musste die höhere Anzahl der „Volltreffer“ zur Siegerermittlung herangezogen werden. Das „Nachsehen“ hatten auf den immer noch sehr ehrenvollen zweiten Plätzen im Mannschaftswettbewerb das Team der Schützenlust und in der Einzelkonkurrenz Helmuth Schneider aus dem Jäger-Korps.

Ergebnisse Regimentsschießen

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