Der neue Schießstand des Neusser Bürger-Schützen-Vereins (NBSV 1823 e.V.) nimmt weiter konkrete Formen an. Auf dem Gelände der traditionellen Festwiese auf der Galopprennbahn an den Hammer Landstraße erfolgte am Donnerstag rund zwölf Wochen vor dem schon heiß ersehnten Beginn des Neusser Bürger-Schützenfest (27. August) an der Stelle des inzwischen wegen zu groß gewordener Sicherheitsmängel abgerissenen Schießstands die Ausgießung des Fundaments für das moderne Nachfolgemodell.

Unter den Augen des designierten Regimentsobersts Bernd Herten, zusammen mit Schützenmeister Dr. Achim Robertz aus dem NBSV-Komitee für das „Projekt Schießstand“ federführend, ergossen sich fast 30 Kubikmeter oder rund 80 Tonnen Beton in die Baugrube um das von Maschinenbaumeister Markus Krüll und seinem Team ausgelegte Stahlgerüst. Die fachmännische Verteilung der Ladung von drei Betonmischern nahm Betonbau-Experte Peter Holthausen aus dem Neusser Reitercorps unter Zuhilfenahme einer speziellen Betonpumpe vor. Bei der Aufgabe assistierte Karl-Heinz Greiß aus dem Zug „Drususjünger“ der Neusser Schützengilde.

„Die Planungen und Arbeiten am und für den neuen Schießstand mussten ja zwangsläufig wegen der Corona-Pandemie öfters verschoben werden. Dass jetzt das Fundament gelegt worden ist, bedeutet einen großen Fortschritt und ist zugleich ein Zeichen, dass wir unser Schützenfest wieder wie vor der Pandemie feiern werden“, sagte Herten nach der Abfahrt der schweren LKW.

Auch NBSV-Präsident Martin Flecken kommentierte den Vorgang auf der Schützenwiese erfreut: Wir tun alles, dass in diesem Jahr das Schützenfest wieder wie gewohnt stattfindet und auch ein Nachfolger von S.M. Kurt I. Koenemann ermittelt werden kann. Die Errichtung des neuen Schießstandes ist ein wichtiger Baustein dafür.“

Bis zum nächsten Bauabschnitt wird mindestens ein weiterer Monat vergehen. Erst nach der Aushärtung des Betons ab Anfang Juli plant Krüll die nächsten Schritte zum Aufbau des neuen Schießstandes inklusive Fertigstellung. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei, wie Herten betonte, auf der Beachtung sämtlicher Sicherheitsvorschriften.

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